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Immobilien USA
Länderinformation und Immobilienerwerb in USA
USA: Die USA bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Der Staat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents, wird im Norden vom Nordpolarmeer begrenzt und ist durch Kanada vom Rest der USA getrennt. Hawaii liegt im mittleren Pazifik. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Vereinigten Staaten ist die Landschaft außerordentlich vielfältig. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna.
Einwohner: ca.292 Millionen
Sprache: Englisch. Viele andere Sprachen werden in bestimmten Landesteilen gesprochen. An der mexikanischen Grenze hat in einigen Gegenden Spanisch die englische Sprache als wichtigste Umgangssprache abgelöst. Etwa 20 Millionen Einwohner sprechen kein Englisch.
Visum-Pflicht: wurde zwischen den USA, Deutschland, Österreich und Schweiz aufgehoben. Man benötigt zur Einreise einen maschinenlesbaren Paß,
der noch mindestens ein halbes Jahr gültig sein muß. Wer ohne Visum
einreist, darf nicht länger als 3 Monate in den USA verweilen. Bei der
Einreise wird ein Fingerabdruck genommen und ein digitales Bild gemacht.
Jeder der sich aus geschäftlichen Gründen in den USA aufhält, sollte das B1
Visum beantragen, welches bis zu einem einjährigen Aufenthalt ausgestellt
wird. Das E1-Handelsvisum und das E2-Investorenvisum ermöglichen Investoren
und Inhabern von Unternehmen einen längeren Aufenthalt in den USA (2-5 Jahre
mit Verlängerung um jeweils 5 Jahre), eine Maximallaufzeit gibt es nicht.
Immobilienerwerb: Zwar gibt es keine Beschränkungen für den Immobilienerwerb. Aber: Ein längerer Verbleib oder gar ein Daueraufenthalt in den USA gestaltet sich bisweilen schwierig. 90 Tage lang können Deutsche am Stück ohne Visa zu Geschäfts- oder Urlaubszwecken in den Staaten verweilen, sofern sie einen maschinenlesbaren Pass haben. Wer länger bleiben will, benötigt ein Besuchervisum, berichtet "The U.S. Diplomatic Mission of Germany". Dies ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Man muss beispielsweise weiterhin einen festen Wohnsitz außerhalb der USA haben und darf keiner Arbeit nachgehen.
Einwanderung: Wer dauerhaft in den USA bleiben will, kann unter bestimmten Voraussetzungen einwandern. Es muss eine Petition bei der Einwanderungsbehörde (BCIS) eingereicht werden, die darüber entscheidet. Zudem gibt es das "Diversity Immigrant Visa Program", hierzulande besser als Green Card-Lotterie bekannt: Jedes Jahr haben Einwanderungswillige für einen kurzen Zeitraum die Möglichkeit, ausschließlich online ein Teilnahmeformular auszufüllen. Im Lotterie-Verfahren wird dann gelost - dabei wird jedoch darauf geachtet, dass Einwanderungswillige aus allen Kontinenten zum Zuge kommen. Bestimmte Bildungs- und Berufsqualifikationen müssen nachgewiesen werden. Die Wahrscheinlichkeit, ein Visum zu gewinnen ist allerdings gering, berichtet die Deutsche Schutzvereinigung Auslandsimmobilien (DSA).
Rente: Wer als Rentner dauerhaft in den USA leben will, kann zwar in der Regel weiterhin die gesetzliche Rente aus Deutschland beziehen. Ein Verbleib in der deutschen Kranken- und Pflegeversicherung ist allerdings nicht möglich. Man muss sich privat in den USA versichern. Die Höhe der Kosten hängen davon ab, welche Versicherungsleistungen gewählt werden.
Immobilienkauf: läuft in Florida anders ab als in Deutschland: Zwar gibt es dort auch Notare. Diese beglaubigen jedoch nur die Unterschriften und haben im Unterschied zum deutschen Recht mit dem Inhalt des Vertrags nichts zu tun. Deshalb empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt einzuschalten, rät die DSA. Nachdem der Kaufvertrag abgeschlossen wurde, folgt unabhängig davon das so genannte Closing: Dabei wird der Kaufpreis gezahlt, das Eigentum übertragen und eine Eigentumsurkunde ausgestellt. Ein Grundbuch mit öffentlichem Glauben wie in Deutschland gibt es nicht, sondern nur ein Register. Wichtig ist zudem eine sogenannte "Title Insurance" (Rechtstitel-Versicherung). Sie schützt den Käufer vor Rechtsmängeln, etwa vor Ansprüchen Dritter.
Kaufnebenkosten: Es gibt keine Grunderwerbsteuer, Notare sind sehr preiswert, die Maklergebühr zahlt üblicherweise der Verkäufer. Dafür ist die jährliche Grundsteuer in der Regel sehr viel höher, als man dies von Deutschland gewohnt ist. Da sie eine Art Gemeindesteuer ist, fällt sie unterschiedlich hoch aus.
Wiederverkauf: Der Staat will über eine Wertzuwachssteuer am Veräußerungsgewinn mitverdienen. Die Höhe des Steuersatzes ist stark abhängig davon, wie lange man Eigentümer der Immobilie ist. Ebenfalls hoch kann die Erbschaftsteuer sein. Es empfiehlt sich rechtzeitig von einem spezialisierten Steuerberater beraten zu lassen.
Florida: ist eine Halbinsel im Südosten der USA. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko.Der Bundesstaat besitzt am südlichen Ende eine Inselkette, die "Keys" genannt werden. Die bekanntesten sind die Florida Keys, die durch 42 Brücken miteinander verbunden sind. Am Ende dieser Inselkette liegt Key West. Von dort aus sind es nur 140 Kilometer bis nach Kuba. In Key West befindet sich auch der südlichste Punkt der kontinentalen USA. In Florida herrscht im Allgemeinen ein subtropisches Klima, im äußersten Süden auch tropisches Klima mit einer einfachen Regenzeit im Sommer. In der Zeit von Juni bis November wird Florida häufig von teils heftigen tropischen Stürmen Hurrikans heimgesucht. Die Winter sind mit Temperaturen um 20 °C mild, jedoch ist sogar hier im Winter nachts leichter Bodenfrost möglich, wenngleich auch nur sehr selten. Im Norden des Staates ist im Winter sogar schon Schnee gefallen, was mit den in den USA typischen Blizzards zu tun hat. Daytona Beach ist bekannt für seinen 37 Kilometer langen Strand, der mit dem Auto und Motorrad im langsamen Tempo befahren werden darf (cruisen). Bei gutem Wetter wird der Strand zum Rummelplatz. Hier findet man dann viele Verkaufstände, Surfer, Kite-Surfer, Strandsegler und mehr. Die Stadt ist bei Touristen vor allem bekannt für zwei große Veranstaltungen: Spring Break, die ausgelassene Feier der amerikanischen Studenten und die Bike Week, eines der größten Harley Davidson-Treffen überhaupt. Passenderweise gibt es ein zweites großes Treffen der Harley-Fahrer, nämlich das als Pendant zum Münchener Oktoberfest ausgelegte Biketoberfest.
Kalifornien: englisch und spanisch California ist der mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Er liegt im Westen des Landes und grenzt an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona sowie den mexikanischen Staat Baja California auf der gleichnamigen Halbinsel. Der offizielle Beiname Kaliforniens lautet "Golden State" (Goldener Staat). Kalifornien grenzt an den Pazifischen Ozean im Westen und an den mexikanischen Staat Baja California im Süden. Weiterhin bestehen Grenzen zu den Bundesstaaten Arizona im Südosten, Nevada im Osten und Oregon im Norden.
Texas: ist ein Bundesstaat im zentralen Süden der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas hat den Beinamen „Lone Star State“ - Einsamer-Stern-Staat. Hintergrund des Beinamens: Texas ist neben Vermont der einzige US-Staat, der vor seiner Zugehörigkeit zu den USA eine unabhängige Republik war. Texas hat von allen US-Bundesstaaten nach Alaska die zweitgrößte Fläche und nach Kalifornien die zweitgrößte Bevölkerung. Mit seinen 254 Countys hat Texas die meisten Countys der USA. Texas lässt sich in drei verschiedene Klimazonen unterteilen. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relativ flaches Gebiet, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst und großteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. „llano estacado“, engl. „staked plain“). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von Oklahoma und Arkansas, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund. Die größte Stadt Houston liegt im Südosten des Staates. Die zweitgrößte Stadt San Antonio liegt im Süden, Dallas, die drittgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.
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