EfG Profile auf Social Media

blank


Länderinformation und Immobilienkauf in Frankreich



Frankreich: Ist flächenmäßig das größte Land der EU und grenzt im Norden an den Ärmelkanal, im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland, die Schweiz, Italien und Monaco. Im Süden wird Frankreich vom Mittelmeer begrenzt, im Südwesten von Spanien und Andorra und im Westen vom Atlantischen Ozean. Die Insel Korsika liegt im Mittelmeer nördlich der italienischen Insel Sardinien. Die landschaftliche Vielfalt reicht von den Bergmassiven der Alpen und Pyrenäen, den Flußtälern der Loire, Rhone und Dordogne bis zur Cote de Azur und den flacheren Regionen der Normandie und der Atlantikküste.


Einwohnerzahl Frankreich: ca. 60,5 Millionen, davon ca. 2.200.000 in Paris


Mehrwertsteuer: 19,6 %


Klima in Frankreich: Gemäßigtes Klima im Norden, im Nordosten Kontinentalklima. Niederschläge ganzjährig, Schneefall im Winter. Das französische Juragebirge hat alpines Klima. In der Lorraine verhältnismäßig mildes Klima. Mittelmeerklima im Süden, an der Riviera, in der Provence und Roussillon; in den Gebirgsregionen kühler, heftige Schneefälle im Winter. Die Sommer an der Westküste können sehr warm und sonnig sein, Niederschläge ganzjährig. Im Landesinneren ist das Klima ebenfalls mild, die französischen Pyrenäen sind für fast ständigen Sonnenschein bekannt. Kontinentalklima in der Auvergne, in Burgund und im Rhonetal. Sehr starke Winde (wie der Mistral im Süden) können in der ganzen Region auftreten.


Kaufvertrag in Frankreich: Beim Immobilienkauf ist ein rechtlich bindender Vorvertrag üblich, mit dem häufig auch eine Anzahlung von 10 % vereinbart wird. Der Eigentumswechsel erfolgt mit dem Notarvertrag, darauf wird ein Eintrag ins Hypothekenregister (Grundbuch) vorgenommen. Abweichend davon sind die Grundbuch-Regelungen im Elsass und in Lothringen: Für einen Eigentumsübergang ist hier ein Grundbucheintrag erforderlich. Käufer haben bei einem Immobilienkauf in Frankreich generell ein siebentägiges Rücktrittsrecht.


Kosten beim Immobilienerwerb in Frankreich: Eine einheitlich zu zahlende Grunderwerbsteuer gibt es nicht, diese variiert vielmehr mit der Immobilienart. 5 % sind beim Kauf von gebrauchten Wohnungen und Häusern mit Grundstücken von bis zu 2.500 Quadratmetern Größe zu zahlen. Außerdem sollten etwa 1 - 2 % Notar- und Registersteuern eingeplant werden. Bei Grundstücken und bei vor weniger als 5 Jahren fertig gestellten Immobilien kommt außerdem Mehrwertsteuer hinzu. Als laufende Kosten fallen für einen Immobilienkauf in Frankreich außerdem Grund- und Wohnsteuer an, die je nach Gemeinde unterschiedlich hoch sein können. Makler verlangen in der Regel 5 % Provision, dabei gibt es Verhandlungsspielraum.


Besonderheiten: Käufer haben generell ein siebentägiges Rücktrittsrecht. Makler sind in Frankreich eine hochqualifizierte Berufsgruppe mit reglementierter Ausbildung. Notare haben in Frankreich vielfältige Aufgaben. Unter anderem makeln sie auch. So genannte Grundstückshändler ohne Zulassung können nur mit Immobilien handeln, die sie selbst erworben haben. Das französische Erbrecht unterscheidet sich vom deutschen erheblich: Hier werden Nachkommen und Blutsverwandte gegenüber dem Ehepartner deutlich bevorzugt. Das gilt auch für deutsche Ferienimmobilien-Eigentümer. Durch Konstruktionen wie eine Gütergemeinschaft oder eine Gesellschaftsgründung kann die Benachteiligung des Ehegatten aufgehoben werden. Französische Erbschaftssteuer müssen auch die Erben zahlen, die in Deutschland leben. Die Steuer wird mit dem Doppelbesteuerungsabkommen vom April 2009 in Deutschland vollständig angerechnet. Erbt ein Familienmitglied die Immobilie, muss es zwischen fünf und 20 Prozent Erbschaftssteuer entrichten, Ehegatten sind hingegen vollständig von der Steuer befreit. Aber: Trotz Befreiung in Frankreich ist die Steuer gegebenenfalls in Deutschland fällig.


Frankreich ist insgesamt in 26 Regionen (Régions) unterteilt. 22 der Regionen befinden sich im europäischen Kernland. Die Regionen sind die oberste Ebene der Gebietskörperschaften (Collectivités territoriales) in Frankreich. Sie sind in ihrer Größe mit den Bundesländern in Deutschland vergleichbar, besitzen aber im Gegensatz zu diesen keine eigene Verfassung. Die 22 Regionen des Kernlandes bestehen jeweils aus mehreren Départements.


Île-de-France: im Norden Frankreichs, in welcher der zentrale Ballungsraum des Landes mit Paris, Saint-Denis und Versailles liegt.


Aquitanien (Aquitaine): im Südwesten Frankreichs, die im Süden von den Pyrenäen und im Westen vom Atlantik begrenzt wird. Aquitanien ist die viertgrößte Region Frankreichs und umfasst den größten Teil des flachen aquitanischen Beckens.


Auvergne: im Zentrum Frankreichs. Ein großer Teil der Region gehört zum mit den vulkanischen Gebirgsketten den Monts Dore und Chaîne des Puys.


Basse-Normandie: im nördlichen Frankreich und besteht aus den Départements Manche,Calvados und Orne. Die Hauptstadt der Region ist Caen. Die Basse-Normandie grenzt im Norden an den Ärmelkanal und im Westen an die Bretagne. Östlich wird sie von der Seinemündung und der Haute-Normandie begrenzt.


Bretagne: ist eine große Halbinsel im Norden Frankreichs, die den westlichsten Ausläufer des europäischen Festlands nördlich der iberischen Halbinsel darstellt.


Burgund (Bourgogne): im Zentrum Frankreichs mit der Regionalhauptstadt Dijon. Die Region ist für die Weißweine von der Côte-d'Or und aus dem Chablis sowie für ihre Rotweine aus den Lagen an der Côte de Beaune und der Côte de Nuits weltberühmt.


Centre: im Herzen Frankreichs. Zu der Region gehören die Départements Eure-et-Loir, Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret, Cher und Indre, die Hauptstadt ist Orléans. Die heutige Region Centre entspricht in etwa dem Gebiet der historischen Landschaften Berry, Touraine und Orléanais.


Champagne-Ardenne: im nördlichen Frankreich an der Grenze zu Belgien. Benannt ist die Region nach der Landschaft Champagne und dem Mittelgebirge Ardennen, welches im Norden der Region liegt, benannt. Die Region wird von der Seine mit ihren Nebenflüssen Marne und Aube sowie dem Flüssen Aisne und Maas geprägt und ist als Heimat des Champagners bekannt.


Elsass (Alsace): ist die östlichste Region Frankreichs und grenzt an das deutsche Bundesland Baden-Württemberg sowie an die Schweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn. Mit einer Fläche von 8.280 km² ist es die kleinste Region. Im Osten wird das Elsass durch den Rhein begrenzt, im Westen durch die Vogesen.


Franche-Comté: ist eine im Osten Frankreichs gelegene Region. Die Franche-Comté liegt zwischen dem Elsass und der Region Champagne-Ardenne, wird im Süden von der Region Rhône-Alpes  und im Westen von der Bourgogne begrenzt.


Haute-Normandie: im Norden Frankreichs mit den Departments Seine-Maritime und Eure. Hauptstadt der Haute-Normandie ist Rouen.


Korsika (Corse): ist eine Mittelmeerinsel und eine Region Frankreichs. Korsika ist nach nach Sizilien, Sardinien und Zypern die viertgrößte Insel im Mittelmeer. Die Region besteht aus dem Department Corse-du-Sud und dem Department Haute-Corse. Die Insel ist gebirgig und ragt bis zu 2500 Metern aus dem Mittelmeer.


Languedoc-Roussillon: im Süden Frankreichs. Zur Region gehört etwa die Hälfte der französischen Mittelmeerküste und hat eine Fläche von 27000 km². Sie setzt sich aus den Departments Aude, Gard, Hérault, Pyrénées-Orientales und Lozère. Die Hauptstadt der Region ist Montpellier.


Limousin: liegt in Zentralfrankreich im Westen des Zentralmassivs. Sie besteht aus den Départements Haute-Vienne, Corrèze und Creuse. Die Hauptstadt ist Limoges.


Lothringen (Lorraine): im Nordosten Frankreichs. Zu ihr gehören die Départements Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle und Vosges. Die Hauptstadt von Lothringen ist Metz. Lothringen hat 2,3 Millionen und eine Fläche von ca. 23.000 km².


Midi-Pyrénées: im Südwesten gelegene Region. Im Süden grenzt sie an Spanien. Die Region wird im Süden durch Spanien, im Westen durch Aquitanien, im Osten durch Languedoc-Roussillon und im Norden durch das Limousin und die  Auvergne begrenzt.


Nord-Pas-de-Calais:: liegt am Ärmelkanal und ist die am weitesten nördlich gelegene Region. Nord-Pas-de-Calais grenzt an Belgien und im Süden an die Region Picardie.


Pays de la Loire: im Westen Frankreichs. Die Region liegt an der Atlantikküste am Mündungsgebiet des Flusses Loire, welcher der Region ihren Namen verdankt.


Picardie: im Norden und wird von Belgien, dem Atlantik und den Regionen Nord-Pas-de-Calais, Champagne-Ardenne, Ile-de-France und Haute-Normandie begrenzt.


Poitou-Charentes: im Westen an der Atlantikküste gelegenen. Die Region gliedert sich in die 4 Départements Vienne, Deux-Sèvres, Charente-Maritime und Charente.


Provence-Alpes-Côte d'Azur: ist eine am Mittelmeer gelegene Region im Südosten Frankreichs. Begrenzt wird die Provence-Alpes-Côte d'Azur im Osten durch die Grenze zu Italien, im Süden durch das Mittelmeer und im Osten durch das Flusstal und das Delta der Rhône, welche die Grenze zur Region Languedoc-Roussillon darstellen.


Rhône-Alpes: im Südosten, ihren Namen verdankt sie dem Fluss Rhône und den Alpen. Im Nordosten grenzt die Region an die Schweiz an den Genfer See, im Osten an die Alpen mit der Grenze zu Italien.



EfG Existenzmakler GmbH - Geschäftsleitung: Fr. Thieme und Hr. Broesamle
CH-6300 Zug, Baarerstrasse 137 und FL-9495 Triesen, Landstrasse 123
Contact information EfG-Existenzmakler

Mit Ihrem Besuch auf unseren Seiten stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK