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Einspeisetarife Photovoltaik, Wind und Wasser



Energieanlagen



Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG)


EEG regelt die Abnahme und Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenen Strom durch Versorgungsunternehmen, die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Es trat erstmals am 1. August 2004 mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft (BGBl. I, S. 1918 ff). Ziel des Gesetzes ist es, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2010 auf mindestens 12,5% zu erhöhen, bis 2020 auf mindestens 20 % zu erhöhen. Unter Erneuerbaren Energien werden genannt: Wasserkraft, Windenergie, Solare Strahlungsenergie, Geothermie, Energie aus Biomasse. Die Vergütung von Solarstrom aus Anlagen bis zu einer typischen Größen von 100 kW wurde für die Jahre 2009 und 2010 um jährlich 8 Prozent gesenkt, ab 2010 wird sie um 9 Prozent gesenkt. Für Anlagen größer als 100 kW gelten in den Jahren ab 2009 die höheren Degressionssätze von 10 Prozent. Das Gesetz bezweckt eine nachhaltige Energieversorgung für Klima-, Natur- und Umweltschutz. Es will zudem einen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten um fossile Rohstoffe leisten. Daneben soll das EEG die technologische Weiterentwicklung fördern. Das EEG regelt die Abnahme und die Vergütung von ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen gewonnenem Strom durch Versorgungsunternehmen, die Netze für die allgemeine Stromversorgung betreiben (Netzbetreiber). Netzbetreiber sind nach dem EEG verpflichtet, Strom aus Erneuerbare Energien abzunehmen und nach §§ 6 bis 12 zu vergüten.


Deutschland Einspeisevergütung Tarife Photovoltaik 2016


Dachanlagen bis 10 kWp in ct/kWh

01.12.2015: 12,31 ct/kWh

01.01.2016: 2.400 MW - 12,28; 1.500 MW - 12,31; 1.000 MW - 12,50 ct/kWh

01.02.2016: 2.400 MW - 12,25; 1.500 MW - 12,31; 1.000 MW - 12,50 ct/kWh

01.03.2016: 2.400 MW - 12,22; 1.500 MW - 12,31; 1.000 MW - 12,50 ct/kWh


Dachanlagen von 10 kWp bis 40 kWp in ct/kWh

01.12.2015: 11,97 ct/kWh

01.01.2016: 2.400 MW - 11,94; 1.500 MW - 11,97; 1.000 MW - 12,15 ct/kWh

01.02.2016: 2.400 MW - 11,91; 1.500 MW - 11,97; 1.000 MW - 12,15 ct/kWh

01.03.2016: 2.400 MW - 11,88; 1.500 MW - 11,97; 1.000 MW - 12,15 ct/kWh


Dachanlagen von 40 kWp bis 500kWp in ct/kWh

01.12.2015: 10,71 ct/kWh

01.01.2016: 2.400 MW - 10,68; 1.500 MW - 10,71; 1.000 MW - 10,87 ct/kWh

01.02.2016: 2.400 MW - 10,65; 1.500 MW - 10,71; 1.000 MW - 10,87 ct/kWh

01.03.2016: 2.400 MW - 10,63; 1.500 MW - 10,71; 1.000 MW - 10,87 ct/kWh

Ab 1. Januar 2016 sind alle Neuanlagen ab einer Leistung von 100 kWp dazu verpflichtet, den erzeugten Strom selbst zu vermarkten.


Freilandanlagen bis 500 kWp in ct/kWh

01.12.2015: 8,50 ct/kWh

01.01.2016: 2.400 MW - 8,50; 1.500 MW - 8,53; 1.000 MW - 8,65 ct/kWh

01.02.2016: 2.400 MW - 8,48; 1.500 MW - 8,53; 1.000 MW - 8,65 ct/kWh

01.03.2016: 2.400 MW - 8,46; 1.500 MW - 8,53; 1.000 MW - 8,65 ct/kWh


Neu ist im EEG 2014 die Klasse der großen PV-Anlagen auf Nichtwohngebäuden und großen Freiflächenanlagen mit einer Leistung von maximal 500 kWp. Diese Leistungsstufe wird mit dem geringsten Vergütungssatz bedacht, die Einspeisevergütung beträgt hier derzeit 8,70 Cent / kWh (Januar 2015). Ab 1. Januar 2016 werden auf bis zu 100 kWp beschränkt. Alle Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kWp die nach 1. Januar 2016 ans Netz gehen, müssen den erzeugten Solarstrom selbst vermarkten.


Solarfarmen Photovoltaik Anlagen auf Konversionsflächen über 10 MW werden generell nicht mehr gefördert. Die deutsche Bundesregierung kann jedoch nach einem neu eingefügten Passus des Gesetzes durch Rechtsverordnung unter Zustimmung von Bundesrat und Bundestag eine Vergütung für Solarparks auf Konversionsflächen aus wirtschaftlicher, verkehrlicher, wohnungsbaulicher oder militärischer Nutzung festlegen. Dabei müssen energiewirtschaftliche, netztechnische, naturschutzfachliche und finanzielle Belange beachtet werden.


Kauf Angebote Solarpark und Photovoltaik


Zinsgünstige Kredite für Finanzierung von Energieanlagen: Der zinsgünstige Kredit zur Solarförderung bei der KfW Bank ist hier in erster Linie zu nennen. Schon seit 1999 werden Solaranlagen mit Bundesmitteln in Form von zinsgünstigen Krediten gefördert. Mittlerweile bieten aber auch viele andere Banken spezielle Kredite für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen an. In den meisten Fällen reicht den Kreditgebern die Abtretung der Einspeisevergütungen als Sicherheit aus. Vor allem bei kleineren Krediten bis 50.000 Euro ist das die übliche Vorgehensweise. Dennoch müssen auch hier im Voraus die Finanzen offen gelegt werden. Bei höheren Krediten und dementsprechend größeren Anlagen wird eine höhere Bonität vorausgesetzt und mehr Sicherheiten gefordert. In Einzelfällen verlangen Banken einen Grundbucheintrag zur Absicherung des Darlehens.



Italien Einspeisevergütung Photovoltaik 2014


Photovoltaik Italien: Italien hat hervorragende Strahlungswerte; je nach Standort sind Anlagen bis zu 70% effizienter als in Deutschland. Nach dem politischen Wechsel definiert sich die Regierung neu: Sie trägt den kürzlich erfolgten Atomausstieg mit und erkennt erneuerbare Energie nach deutschem Vorbild als Jobmotor an. Weiter ist die 20-jährige Subvention der Vergütung über die Energieversorger Umlagen finanziert, so dass der Staatshaushalt nicht direkt belastet wird. Damit gelten italienische Solaranlagen nicht nur als rentabel, sondern auch als rechtssicher. So definiert die internationale Wirtschaftspresse Italien als interessantesten Solarstandort in Europa.


Freilandanlagen 3. + 4. Quartal 2012

200 bis 1.000 kWp - 0,155 Euro

1.000 bis 5.000 kWp - 0,140 Euro

ab 5 MW Leistung - 0,133 Euro


Dachanlagen Asbestsanierung

bis 20 kW: 2 cent/kWh bis 31.12.2014

bis 20 kW: 1 cent/kWh bis 31.12.2015

ab 20 kW: 1 cent/kWh bis 31.12.2014

ab 20 kW: 0,5 cent/kWh bis 31.12.2015



Windkraftanlagen Einspeisevergütung


Der Windstrom macht rund die Hälfte der EEG-Strommenge aus und beansprucht dementsprechend auch einen guten Teil der Fördermittel für sich. Einspeisevergütung für Windkraftanlagen an Land: Windkraftanlagen, die auf dem Festland errichtet wurden, erhalten eine Anfangs Vergütung von 9,2 Cent/kWh (EEG 2004: 7,87 Cent/kWh). Nach dieser Anfangszeit erhalten Windkraftanlagen eine Grundvergütung von 5,02 Cent/kWh. Bei Anlagen mit einem geringen Ertrag verlängert sich dieser Zeitraum um 2 Monate je 0,75% Minderertrag, zu dem 150% Referenzertrag. Der Referenzertrag richtet sich nach dem Anlagentyp der Windkraftanlage. Diese Anlagentypen werden ebenfalls im EEG klassifiziert. Systemdienstleistungsbonus: Zusätzlich haben alle Windkraftanlagen, die vor dem 1. Januar 2014 in Betrieb gehen, die Möglichkeit den Systemdienstleistungsbonus in Anspruch zu nehmen. Um diesen Anspruch geltend zu machen müssen die Voraussetzungen aus der Verordnung 66 Abs. Ziff. 6 EEG erfüllt sein.


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Einspeisetarife für Offshore Windenergie: Weil die Offshore-Windkraft sich etwas schwer tat in die Gänge zu kommen, wurden die Einspeisevergütungen für Windstrom aus Offshore-Anlagen 2009 deutlich angehoben. Die Anfangsvergütung für Offshore-Windkraftanlagen: Im Gegensatz zu den Windkraftanlagen an Land, erhalten die Offshore-Anlagen die Anfangsvergütung für 12 Jahre. Und das unabhängig von einem Referenzertrag. Die Anfangsvergütung beträgt 13 Cent je kWh, eine deutlich höhere Vergütung also, als das bei Anlagen auf Land der Fall ist. Diese Anfangsvergütung verlängert sich ab einer Entfernung zur Küstenline von mindestens 12 Seemeilen um 0,5 Monate je Seemeile. Die Anfangsvergütung wird auch verlängert, sobald die Anlage in einer Tiefe von mehr als 20 Metern aufgestellt wird. Hier wird die Anfangsvergütung für jeden zusätzlichen, abgeschlossenen Meter Tiefe um 1,7 Monate verlängert. Mittlerweile hat der erste deutsche Offshore-Windpark "Alpha-Ventus" seinen Betrieb aufgenommen. Auf Grund der gestiegenen Vergütungen ist davon auszugehen das bald weitere Offshore-Projekte realisiert werden. Quelle:Internet


Einspeisevergütung Windpark Deutschland


Windenergie an Land, Degression 1,5 %, Vergütungszeitraum 20 Jahre


Inbetriebnahme 2015: Grundvergütung 4,65 ct/kWh, Anfangsvergütung 8,53 ct/kWh

Inbetriebnahme 2016: Grundvergütung 4,58 ct/kWh, Anfangsvergütung 8,41 ct/kWh

Inbetriebnahme 2017: Grundvergütung 4,52 ct/kWh, Anfangsvergütung 8,28 ct/kWh

Inbetriebnahme 2018: Grundvergütung 4,45 ct/kWh, Anfangsvergütung 8,16 ct/kWh

Inbetriebnahme 2019: Grundvergütung 4,38 ct/kWh, Anfangsvergütung 8,33 ct/kWh

Inbetriebnahme 2020: Grundvergütung 4,32 ct/kWh, Anfangsvergütung 7,91 ct/kWh

Inbetriebnahme 2021: Grundvergütung 4,25 ct/kWh, Anfangsvergütung 7,79 ct/kWh


Schweiz Einspeisevergütung Photovoltaik und Windenergie


Photovoltaik: Das UVEK senkt die KEV-Vergütungssätze für Neuanlagen per 1. März 2012 um rund 10%. Zusammen mit der regulären, in der Energieverordnung (Anhang 1.2, Art. 4.1) vorgesehenen jährlichen Absenkung der Vergütungssätze für Neuanlagen um 8%, die bereits per 1. Januar 2012 gilt, sinken die PV-Vergütungssätze damit um insgesamt 18%. Infolge der großen Unsicherheiten der Modulpreisentwicklung ist für Mitte 2012 eine weitere Überprüfung der PV-Vergütungssätze geplant.

Windenergie: Die Anpassungen per 1. März 2012 sollen eine größere Bandbreite der Vergütungssätze und damit eine spezifischere Förderung der Windenergie in der KEV ermöglichen. Der maximale Vergütungssatz für Windanlagen wird von 20 Rp./kWh auf 21,5 Rp./kWh angehoben, um den gestiegenen Investitionskosten Rechnung zu tragen. Dieser Vergütungssatz wird für jede Anlage 5 Jahre nach Inbetriebnahme überprüft und kann dann je nach effektiver Elektrizitätsproduktion auf bis zu 13,5 Rp./kWh (bisher 17 Rp./kWh) abgesenkt werden.



Vergütung Schweiz



Deutschland Einspeisevergütung Wasserkraft

Der Anspruch auf finanzielle Förderung durch das EEG 2014 im § 40 wurde im Vergleich zum EEG 2012 vereinfacht. Zum einen erhalten Anlagen, die vor dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden, wenn sie nach dem 31. Juli 2014 durch eine wasserrechtlich zugelassene Ertüchtigungsmaßnahme das Leistungsvermögen der Anlage erhöht haben z.B. durch die Erhöhung des Gefälles oder des Ausbaudurchflusses etc., einen Anspruch auf Vergütung nach EEG 2014. Es ist hierbei unerheblich, wie hoch die Steigerung des Leistungsvermögens ausfällt. Zum anderen können auch nicht wasserrechtlich zugelassene Ertüchtigungsmaßnahmen zu einer Vergütung nach EEG 2014 führen, wenn das Leistungsvermögen um mindestens zehn Prozent erhöht wurde und die Ertüchtigungsmaßnahme so im besonderem Maße zum Ziel des § 1 Absatz 2 EEG 2014 beiträgt, die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu steigern. Zulassungsfrei sind z.B. Maßnahmen, die keine Auswirkungen auf Art und Ausmaß der Gewässernutzung haben, wie der reine Austausch von Generatoren oder das Ersetzen älterer Turbinen ohne Änderung des Ausbaudurchflusses. Weitere zulassungsfreie Maßnahmen sind z.B. das Ersetzen der Laufräder älterer Turbinen oder aber auch der Einbau moderner automatischer Steuerungstechnik, die bei kleineren Anlagen eine entsprechende Steigerung der Stromausbeute bewirken kann. Gegebenenfalls kann der vorgegebene Wert von 10 % auch kumulativ durch mehrere Maßnahmen erreicht werden.


Die Einspeisevergütung (anzulegender Wert) gem. § 40 Abs. 1 EEG 2014 beträgt dann:

1. bis einschließlich einer Bemessungsleistung von 500 Kilowatt 12,52 Cent pro kW/h,

2. bis einschließlich einer Bemessungsleistung von 2 MW 8,25 Cent pro kW/h,

3. bis einschließlich einer Bemessungsleistung von 5 MW 6,31 Cent pro kW/h,

4. bis einschließlich einer Bemessungsleistung von 10 MW 5,54 Cent pro kW/h.


Ab 2016 verringert sich die Einspeisevergütung (anzulegender Wert) für durch das EEG 2014 neu vergütete Anlagen jährlich um 0,5 Prozent (§ 27 Abs. 1, Nr. 1). Die einmal gewährte Vergütungshöhe bleibt für den 20jähringen Vergütungszeitraum jedoch gleich. Der Anspruch auf Einspeisevergütung besteht ab dem Abschluss der Maßnahme für die Dauer von 20 Jahren zuzüglich des restlich verbleibenden Teils des Jahres, in dem die Ertüchtigungsmaßnahme abgeschlossen worden ist. (§ 40 Abs. 2, Satz 3) Anlagenbetreiber haben gegenüber dem Netzbetreiber nachvollziehbar darzulegen, dass es sich bei den von ihnen ergriffenen Maßnahmen um Maßnahmen zur Erhöhung der installierten Leistung bzw. des Leistungsvermögens ihrer Anlage handelt. Eine geeignete Darlegung muss objektiv nachvollziehbar, in sich widerspruchsfrei und schlüssig sein. Dies ist jedenfalls dann der Fall, wenn die Darlegung folgende Angaben enthält:

a) Beschreibung der Wasserkraftanlage (hydrologische Parameter, Ertrags und Leistungsparameter) zum Zeitpunkt der erstmaligen Inbetriebnahme bzw. nach Durchführung der letzten Anlagenmodernisierung

b) Darstellung der durchgeführten Maßnahmen zur Erhöhung der installierten Leistung bzw. des Leistungsvermögens – beispielsweise eine oder mehrere der oben aufgeführten Maßnahmen z. B. mittels Herstellerunterlagen, technischen Datenblättern, der Rechnung der die Maßnahmen durchführenden Unternehmung, Lichtbildern etc.

c) schriftliche Darlegung, inwiefern diese Maßnahmen zu einer Erhöhung der installierten Leistung bzw. des Leistungsvermögens führen. Dies umfasst die auf den Einzelfall abstellende - hydrologisch und technisch - begründete Angabe der erwarteten Auswirkungen aufs Jahresarbeitsvermögen der Wasserkraftanlage ggf. unter Berücksichtigung Ertragseinbußen aufgrund ökologischer Anpassungsmaßnahmen.

d) Rechnung der Maßnahme beilegen

Hinsichtlich der schriftlichen Darlegung ist zu beachten, dass nicht auf die Nachweisform eines Gutachtens eines Umweltgutachters abgestellt wird. Daher sind die Anforderungen an den Nachweis nicht zu überspannen, so die Clearingstelle. Eine solche Darlegung kann grundsätzlich auch vom Anlagenbetreiber selbst verfaßt werden, wenn die hydrologischen bzw. technischen Zusammenhänge entsprechend dargestellt werden. Es wird aber davon ausgegangen, dass diese Darstellung vornehmlich Fachfirmen durchführen. Wir empfehlen einen Nachweis derjenigen Firma, welche die Steigerung des Leistungsvermögens bei Ihnen durchführt. Keine Maßnahmen zur Erhöhung des Leistungsvermögens oder der installierten Leistung liegen vor, wenn lediglich Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden, die der Erhaltung der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme bestehenden Leistung bzw. Leistungsfähigkeit der Wasserkraftanlage dienen.


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Ab 2017 soll für alle Erneuerbaren Technologien, also auch für die Wasserkraft, die Vergütung pro Kilowattstunde erzeugtem Strom durch Ausschreibungen festgelegt werden. Zunächst sollen Ausschreibungen anhand von Freiflächenphotovoltatik-Anlagen getestet werden. Dazu laufen zurzeit die Beratungen im Wirtschaftsministerium. Wie dann Ausschreibungen für Wasserkraftanlagen aussehen werden, ist bislang vollkommen unklar. Wir werden uns zu gegebener Zeit in die Diskussion einbringen.


Direktvermarktung: Die bisher freiwillige Direktvermarktung wird verpflichtend für Neuanlagen mit einer installierten Leistung größer 500 kW, die vor dem 1. Januar 2016 in Betrieb gehen. (§ 37). Für Anlagen die nach dem 31. Dezember 2015 in Betrieb genommen werden reduziert sich dieser Wert auf 100 kW installierter Leistung. Anlagenbetreiber müssen dann ihren Strom entweder selber direkt vermarkten oder einen Vertrag mit einem Direktvermarktungsunternehmen abschließen, welches dann die Vermarktung des Wasserkraftstroms übernimmt. Wichtig: Bestandsanlagen sind von der Regelung gem. § 100 Abs. 1 Nr. 6 ausgenommen. Diese können weiter vom Netzbetreiber eine Einspeisevergütung erhalten.


Eigenstromerzeugung: Die ersten Entwürfe der EEG-Novelle haben vorgesehen, den Eigenverbrauch vollständig bis auf eine kleine Bagatellgrenze mit EEG Umlage zu belegen. Dies hätte bedeutet, dass der Eigenverbrauch vollständig mit EEG-Umlage belegt worden wäre, was vor allem Mühlen und Sägewerke hart getroffen hätte. Der Bayerische Müllerbund und die Vereinigung Wasserkraftwerke in Bayern e.V. haben sich erfolgreich gegen dieses Ansinnen gestemmt. Künftig gilt die Umlagepflicht nur für neu errichtete Anlagen zur Eigenversorgung (ab 01.08.2014). Alle Bestandsanlagen sind ausgenommen. Die Umlage beträgt für Neuanlagen im Grundsatz 40 Prozent, gestaffelt in den Anfangsjahren 2015 – 30 % und 2016 – 35 %. Dieser Wert erhöht sich für alle Anlagen, die weder eine Erneuerbare-Energien-Anlage noch eine hocheffiziente KWK-Anlage sind, auf 100 Prozent.


Bestandsanlagen, die vor dem 01.08.2014 in Betrieb gegangen sind und künftig nicht mehr als 30 % in der installierten Leistung erhöht werden, sind nicht von dieser Abgabe belastet. Diese Regelung wird 2017 evaluiert. Auf dieser Grundlage soll ein Vorschlag für eine zukünftige Regelung vorgelegt werden. Diese Neuregelung muss mit dem Beihilferecht vereinbar sein.(Quelle: www.wasserkraft-bayern.de/index.php?navId=125)


Wasserkraft Einspeisevergütung EEG 2014 - Degression 0,5%


Inbetriebnahme 2015

bis 500 kW: 12,52 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,25 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,31 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,54 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,34 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,28 ct/kWh

über 50 MW: 3,50 ct/kWh


Inbetriebnahme 2016

bis 500 kW: 12,46 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,21 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,28 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,51 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,31 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,26 ct/kWh

über 50 MW: 3,48 ct/kWh


Inbetriebnahme 2017

bis 500 kW: 12,40 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,17 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,25 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,48 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,29 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,24 ct/kWh

über 50 MW: 3,47 ct/kWh


Inbetriebnahme 2018

bis 500 kW: 12,33 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,13 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,22 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,46 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,26 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,22 ct/kWh

über 50 MW: 3,45 ct/kWh


Inbetriebnahme 2019

bis 500 kW: 12,27 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,09 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,18 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,43 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,23 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,20 ct/kWh

über 50 MW: 3,43 ct/kWh


Inbetriebnahme 2020

bis 500 kW: 12,21 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 8,05 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,15 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,40 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,21 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,17 ct/kWh

über 50 MW: 3,41 ct/kWh


Inbetriebnahme 2021

bis 500 kW: 12,15 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 7,97 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,12 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,38 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,18 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,15 ct/kWh

über 50 MW: 3,40 ct/kWh


Inbetriebnahme 2022

bis 500 kW: 12,09 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 7,97 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,09 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,35 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,16 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,13 ct/kWh

über 50 MW: 3,38 ct/kWh


Inbetriebnahme 2023

bis 500 kW: 12,03 ct/kWh; 0,5 - 2 MW: 7,93 ct/kWh

02 - 05 MW: 6,06 ct/kWh; 05 - 10 MW: 5,32 ct/kWh

10 - 20 MW: 5,13 ct/kWh, 20 - 50 MW: 4,11 ct/kWh

über 50 MW: 3,36 ct/kWh



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