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Länderinformation und Immobilienkauf Argentinien



Länderinformation Argentinien: Flächenmäßig der zweitgrößte Staat Südamerikas. Die Westgrenze nach Chile wird vom Kamm der Anden gebildet. Sein Gipfel weist eine Höhe von 600 Metern auf. Den wirtschaftlichen Kern des Landes bildet die weite, grasbewachsene Tiefebene der Pampa. Südlich ist das trockene Steppenhochland Patagonien. Im Nordwesten befindet sich die Steppe, der Trockenwald und das Dornbusch eingenommene Flachland des Gran Chaco. Weiter nordwestlich Zwischenstromland des Paraná sowie das feuchte Waldgebiet von Misiones.


Einwohnerzahl: ca. 40 Millionen, in Buenos Aires ca. 12.200.000


Landeswährung Argentinien: ARS


Klima in Argentinien: Es gibt tropische Regionen im äußersten Nordosten sowie subtropische Gebiete im Norden. Im Süden und in den Anden gibte es die kalten Klimazonen. Dazwischen finden wir eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone. Nordwesten, im Bereich der Anden, wartet Argentinien mit trockenem Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommer auf. In dieser Region gibt es die Hochwüste Puna. Ihr westlicher Teil gehört zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt. Wir finden dort in den Provinzen Mendoza, San Juan und La Rioja, am Fuß der Anden, den steppenhaften, unfruchtbaren Monte. Eine stellen die subtropischen Nebelwälder in den Provinzen Tucumán, Salta und Jujuy dar. Sie zeigen sich im Sommer extrem feucht, im Winter aber relativ trocken. Etwas feuchter ist der Gran Chaco im zentralen Norden. Er hat seine Hauptniederschlagszeit im Sommer. Ähnliche Bedingungen finden wir in den Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien. Der Nordosten sowie die Pampa-Region präsentieren sich das ganze Jahr über feucht. Die höchsten Niederschlagsmengen gehen im subtropischen Regenwald der Provinz Misiones nieder. Der Süden Argentiniens, Patagonien, bietet eine Spiegelbild: der Westen, die Anden, zeigt sich ständig feucht und ist von der Temperatur kühl und gemäßigt. Der Osten hingegen, das patagonische Schichtstufenland, präsentiert sich sehr trocken und halbwüstenhaft. Hier finden wir den Pampero, einen von Südwesten her wehenden wind. Er bläst regelmäßig alle ein bis zwei Wochen und zeichnet das Klima. Einen Klima-Sonderfall gibt es in Feuerland. Dort mißt man Temperaturen, die im Sommer und Winter fast gleich sind. Es ist insgesamt sehr kühl mit verhältnismäßig hohen Mengen an Niederschlägen.


Argentinien ist in 23 Provinzen untergliedert: Buenos Aires Stadt und Land, Chaco, Chubut, Córdoba, Corrientes, Entre Ríos, Formosa, Jujuy, La Pampa, La Rioja, Mendoza, Misiones, Neuquén, Río Negro, Salta, San Juan, San Luis, Santa Cruz, Santa Fe, Santiago del Estero, Tierra del Fuego, Tucumán.


Einreisebestimmungen für Argentinien: Der Reisepass muss bei der Einreise noch 3 Monate gültig sein. Ebenso muss ein Rückreiseticket vorliegen, sofern man keine Aufenthaltsgenehmigung hat.


Sprache in Argentinien: Amtssprache ist Spanisch. Englisch ist weit verbreitet, Deutsch, Französisch und Italienisch werden vereinzelt gesprochen.


Mehrwertsteuer in Argentinien: 21%


Argentinien deutsche Schulen


Schulsystem in Argentinien: Das Schulsystem ist ausgezeichnet. Es gibt überall öffentliche Schulen. In den Städten gibt es sehr viele Private und kirchliche Schulen und auch viele Privatuniversitäten. Auch Internetstudium ist möglich. Vom Kindergarten bis zum Ende des Studiums gratis. Es gibt die Primary (gleich einer Grund-oder Volksschule)- und Secundary Schulen wobei letztere mit Abitur abschließt und von rund 80 %der Schüler(innen) erfolgreich absolviert wird. Das Bildungsniveau ist also sehr hoch. Es gibt auch Spezialschulen mit z.B. technischem Schwerpunkt und auch überall Abendschulen für Erwachsene die z.B. in ihrer Jugend die Secundary nicht abgeschlossen haben. Auch gibt es unzählige Universitäten.


Deutsche Schulen: sie befinden sich alle in der Stadt oder innerhalb der Provinz Buenos Aires. www.temperleyschule.com.ar, www.goethe.edu.ar, www.pestalozzi.edu.ar, www.iballester.esc.edu.ar, www.hoelters.edu.ar, www.escuelacangallo.edu.ar. In San Carlos de Bariloche in der Provinz Rio Negro, www.carparo.edu.ar, gibt es ebenfalls eine Schule, wo deutsch gelehrt wird, da es in dieser Region viele deutschstämmige Einwanderer gibt, die Umgangssprache aber ist Spanisch. Sehr interessant ist auch die Webseite der Arbeitsgemeinschaft deutscher Schulen in Argentinien, www.agds.org.ar. Eine weitere Liste Deutscher Schulen finden Sie unter www.austria.org.ar/abot7x16.htm.


Gesundheitssystem: sehr gut, wer arbeitslos ist, also auch keine Pflichtversicherung hat, der geht im öffentlichen Krankenhaus zum Arzt, denn dort ist alles gratis.


Argentinien Immobilien Kauf und Verkauf


Immobilienkauf in Argentinien: für den Erwerb von argentinischen Immobilien (Grundstücken und Häuser) ist ein notarieller Kaufvertrag erforderlich, eine sog. boleto de compraventa. Nach Abschluß des Immobilien-Kaufvertrages hat eine Anzahlung von etwa 25% der Kaufsumme zu erfolgen. Innerhalb von 30-60 Tagen wird dann der Hauptvertrag, die escritura vor dem Notar abgeschlossen. Im Anschluss an die escritura muss eine Grundbucheintragung erfolgen. Der Notar legt die von ihm verfasste Urkunde zur Eintragung beim Grundbuch, dem öffentlichen Register, vor. Soll die Zahlung des Kaufpreises vom Ausland aus getätigt werden, so ist zu beachten, dass ein Devisentransfer genehmigungspflichtig ist. Es hat eine Registrierung beim Amt des Unterstaatssekretärs für Auslandsinvestitionen zu erfolgen. Beim Erwerb von argentinischen Immobilien kann ein Vorkaufsrecht zu beachten sein. Beim Erwerb von landwirtschaftichen Flächen gibt es ab bestimmten Größen Beschränkungen. Zur Finanzierung (oder auch anderweitig) kann das Grundstück durch Eintragung im Grundbuch mit Hypotheken belastet werden.


Neues Landgesetz für Ausländer: Ein neues Gesetz ist Ende 2011 verabschiedet worden, welches den Kauf von Grundstücken durch Ausländer drastisch einschränkt. Zukünftig dürfen nur maximal 15 Prozent der ländlichen Flächen in ausländischen Besitz sein, Ausländer dürfen nur noch maximal 1.000 Hektar je Region erwerben. Das Gesetz legt zudem fest, dass die von Argentinien unterzeichneten bilateralen Investitionsabkommen den Erwerb landwirtschaftlicher Nutzflächen ausschließt. Landkauf sei keine Investition, da es sich um eine natürliche und nicht erneuerbare Ressource handelt. Um zukünftig genau überprüfen zu können, wie viel Land im Besitz von Ausländern ist, wird ein landesweites Grundbuchamt für Landflächen eingeführt. Hier sollen bestehende und zukünftige Landbesitzer ihr Eigentum deklarieren, um eine vollständige überwachung der Quoten zu gewährleisten. Bislang herrscht noch Unklarheit, wieviel der insgesamt in Argentinien für Landwirtschaft oder Viehzucht nutzbaren 206.000.000 Hektar tatsächlich in der Hand von Ausländern sind. Private Studien, so die Regierung, sprechen bereits heute von den nun maximal erlaubten 15 %, die offiziellen Zahlen gehen derzeit jedoch nur von knapp 6 % aus.


Kosten Immobilienkauf in Argentinien: Neben den Kosten des Grundstücks muss man folgende Preise einkalkulieren, die prozenzual vom Kaufpreis ermittelt werden:

- Die Notarkosten belaufen sich auf ca. 2%.
- Die Kosten für die Grundbucheintragung belaufen sich auf ca. 1%.
- Maklergebühr für den Käufer ist verhandelbar. üblich sind 3% - 6%.
- Maklergebühr für den Verkäufer ist verhandelbar. üblich sind 3% - 6%.
- Die Kosten für eine Hypothek oder Grundschuld liegen bei ca. 0,5%.


Argentinien Steuern Immobilien Kauf - Verkauf


Steuern beim Kauf von Immobilien in Argentinien: Eine Grunderwerbsteuer gibt es in Argentinien nicht. Ebensowenig eine Mehrwert- oder Umsatzsteuer, auch keine irgendwie geartete Wohnungssteuer. Beachten muss man, dass Argentinien mit einigen Ländern Doppelbesteuerungs-Abkommen abgeschlossen hat. Den eigengenutzten Mietwert braucht man in Argentinien ebenfalls nicht zu versteuern. Steuern fallen aber bei einem Veräußerungsgewinn aus einem Wiederverkauf an: Veräußerungsgewinne - aller Art - durch Ausländer unterliegen der normalen Gewinnsteuer von 45%. Veräußerungsgewinne aus landwirtschaftlich genutzten Grundstücken sind mit 15% des zu versteuernden Betrages (berichtigter Wert nach Index) zu versteuern. Bei Re-Investition können Steuerbefreiungen greifen. Argentinien kennt eine sog. Gewinn-Transfer-Steuer (Impuesto especial del utilidades de las empresas de capital extranjero) -Art. 15, Gesetz Nr. 21 382/1976. Sie ist in folgender Höhe fällig:


15% des Gewinntransfers der 12% des Investitionskapitals übersteigt,
20% des Gewinntransfers der 15% des Investitionskapitals übersteigt,
25% des Gewinntransfers der 20% des Investitionskapitals übersteigt.

Nach dem Kauf fallen folgende Steuern an: Die Grundsteuer (Impuesto immobiliario) hat den Katasterwert als Bemessungsgrundlage; der Steuersatz beträgt 0,1% - 1,3%. Die Höhe der Vermögensteuer (Impuesto sobre el patrimonio neto) wird im Gesetz Nr. 21.282/76 geregelt: für Steuer-Inländer beträgt sie 0,5% - 1,5%, für Steuer-Ausländer 1,5% der Bemessungsgrundlage. Eine Erbschaftsteuer existiert in Argentinien nicht. Natürlich ist eine Einkommenssteuer zu entrichten, wenn aus der Immobilie Einkommen erzielt wird. Der Einkommensteuersatz liegt zwischen 7% - 45%; es gibt einen Anstoßtarif in 19 Stufen. Der Spitzensteuersatz wird ab einem Einkommen von 3 Mio. Pesos fällig. Eine Abschreibung kann linear degressiv erfolgen, bei Gebäuden ist eine Abschreibung von 2 % linear möglich. Schuldzinsen können in Abzug gebracht werden.


Sonstiges Immobilienkauf: Eine Immobilie kann an Ausländer vermietet werden. Wird Land verpachtet, das nicht selbst verwaltet wird, so fallen 1,5% Reinvermögenssteuer an. Das Gesetz Nr. 21.382/1976 regelt Beschränkungen seitens der Gemeinden und des Staates beim Immobilienerwerb durch Ausländer, in dem es bestimmte höchstgrenzen festsetzt. Ein Wiederverkauf an Ausländer ist durch dieses Gesetz ebenfalls mit Auflagen verbunden. Weitere Auflagen können von den Provinzen festgelegt sein. Ende 2010 wurden die Bestimmungen für Immobilienerwerb durch Ausländer mit Migration geändert. Es müssen jetzt 1.500.000 ARS investiert werden, um die Residencia zu erhalten. Rentner aus Deutschland müssen eine monatliche Rente über 2.500 ARS nachweisen.


Argentinien Provinzen - Infos für Auswanderer


Die Provinz Salta: befindet sich im Norden Argentiniens. Ihr Name kommt von der Aymarásprache „Sagta“ und bedeutet „sehr schön“. Die Provinz grenzt an 3 Länder: Chile, Bolivien und Paraguay. Sie hat eine Oberfläche von 155.488 km²; (4,1% der GesamtOberfläche Argentiniens) Die Hauptstadt Salta hat 464.000 Einwohner. Die nächstgrößten Städte sind Orán mit 72.000 und Tartagal mit 60.500 Einwohnern. Im östlichen Bereich der Anden ist Flora und Fauna wegen der harten klimatischen Bedingungen eher kärglich. Allerdings sind die vielfältigen Farben der Bergwelt ein einzigartiges Erlebnis. Hier und in der anliegenden Provinz Jujui (sprich: Chuchui) befindet sich eine Bergwelt die für jeden Extrembergsteiger eine Herausforderung ist: eine 900 m lange Granitwand des „Nevado de Chañi“ (5953 m) und seinen 7 Gipfeln; der Llullaillaco (sprich: Schuschaischaco) (6.739 m), der höchste Berg der Provinz Salta und der zweithöchste aktive Vulkan der Erde, wo auch die Inka-Mumien gefunden wurden; der Monte Pissis, (6.792 m) der zweithöchste nicht-aktive Vulkan der Erde und der dritthöchste Gipfel der Anden. In den Tälern ist die Erde sehr fruchtbar, es gibt zahlreiche Bäche und Flüsse und es regnet sehr viel. Hier befindet sich auch der subtropische Dschungel mit den verschiedensten Baumarten. n der Region „Chaqueña” (sprich: Tschakenia) ist der Boden im Westen lehmig und im Osten sandreich und es wachsen auch hier zahlreiche Baumarten.


Forstwirtschaft ist ohne Zweifel eines der Reichtümer dieser wunderschönen Provinz. Wegen der vielseitigen Klimazonen kann in dieser Provinz sehr viel angebaut werden: verschiedene Arten von Bohnen mit einer sehr guten Rentabilität (1.000-1.200 kg/ha), die auch nach Europa exportiert werden; Sojabohnen (auch diese wird exportiert); Mais mit einer Rentabilität von 8.000 kg/ha; Tabakanbau, feinster Qualität; Zuckerrohranbau. Baumwollanbau ist auch eine sehr interessante Möglichkeit zur Investition, da die Region „ohne Rüsselkäfer“ ist, die Rentabilität sehr hoch ist und die sehr lange Faser der Baumwolle die nur in dieser Region angebaut wird, eine sehr gute Abnahme hat; Weinbau; Gemüseanbau; Gewürzanbau, sowie Anbau von drei verschiedenen Sorten der Stevia rebaudiana (natürlicher Süßstoff); auch Zitrusfrüchte werden angebaut, die nach Europa exportiert werden; es werden auch typische andinische Pflanzen angebaut, wie z.B. Quinua, Amaranto und Kañiwa; auch die Imkerei ist im Wachstum. In der Provinz Salta gibt es auch Erdöl und Erdgas, was erneuerbare Energien betrifft, wird von der hiesigen Universität erst die Ausbildung angeboten und von der lokalen Regierung erst die ersten Schritte in diese Richtung gemacht. Es gibt in dieser Provinz auch die „Freie Zone“, also die Befreiung von Steuern und die Befreiung von Strom-, Gas - und Wasserkosten der verschiedensten Produktionen. Die Eine der wichtigsten Einnahmen der Wirtschaft dieser Provinz ist der internationale TourismusDie Provinz ist in diesem Sinne sehr gut auf die Gäste vorbereitet und bietet ein ausgezeichnetes Hotelangebot. Es gibt sehr gute incoming-Agenturen, die auf internationalem Niveau arbeiten. Diese Provinz bietet alles für jeden Geschmack und Altersgruppe an: Familienurlaub, Extremsport, Kultur-, Erholungs- Wellness- und Abenteuerurlaub, wunderschöne  9- und 18-Loch Golfplätze, usw. Es gibt tägliche Flugverbindungen nach und von Buenos Aires und zu den Nachbarprovinzen, sowie Flüge zu den Iguazu-Fällen und der Hauptstadt Córdoba (die zweitgrößte Stadt Argentiniens).


Die Provinz Misiones: befindet sich im Nordosten Argentiniens. Beinahe all ihre Grenzen sind von Flüssen geformt: der Iguazú im Norden, der  Paraná im Osten, der Pepirí Guazú und der Uruguay im Westen und der Chimiray im Süden. Die Provinz hat eine Oberfläche von 29.801 km²; (0,8% der GesamtOberfläche Argentiniens). Ein Großteil ihrer Oberfläche hat ein starkes Gefälle und ist daher nicht so sehr für die Landwirtschaft geeignet, aber sehr für den Forstanbau. Wegen der drei-Länder-Grenze Argentinien, Brasilien und Paraguay, handelt es sich um eine wichtige Handelsstraße. Die Provinz Misiones hat 2 internationale Flughäfenn: einer 15 km von der Hauptstadt Posadas entfernt und der andere 21 km außerhalb der Stadt Puerto Iguazú. Die Hauptstadt Posadas befindet sich am linken Flußufer des Río Paraná und hat 255.000 Einwohner. Die Brücke San Roque González de Santa Cruz über den Río Paraná verbindet sie mit der Nachbarsstadt Encarnación der Republik Paraguay. Die nächstgrößten Städte sind Oberá, Eldorado, Apóstoles und Puerto Iguazú. Misiones hat ein subtropisches Klima ohne Trockenzeit. Die Durchschnittstemperatur beträgt 20°C und der Jahresniederschlag beträgt ungefähr 1600mm. Das Gebirge enthält einen großen Teil an Eisen. Dieses zerfällt und gelangt in den Boden, der daher eine stark rötliche Farbe hat. In dieser Provinz befinden sich die weltweit bekannten Iguazú-Wasserfälle. Daher ist diese Provinz sehr gut für den internationalen Gast vorbereitet. Mitten im Dschungel, an Flüssen und Wasserfällen kommt der Körper so richtig in Aktion: mountainbike, canoping, wet reppelling, trekking, hiking, safaris jeder Art, für all dies gibt es sehr gute incoming-Agenturen mit entsprechendem Personal für jede Extremsportart. Zum Ausruhen und genießen gibt es viele schöne Ecolodges mitten im Dschungel. Außerdem gibt es in dieser Provinz noch sehr viele andere Sehenswürdigkeiten, wie z.B. in San Ignacio, 60 km von Posadas entfernt befindet sich eine antike Mission der Jesuiten; die Saltos del Moconá befindet sich im östlichen Zentrum der Provinz Misiones, an der Grenze mit Brasilien; der thematische Park in Santa Ana, 40 km von Posadas entfernt, der neu gebaut wird und bestimmt sehr viele Touristen anlockt; kleinere Ortschaften und Städte wie Jardín América, Capiovi, Ruiz de Montoya, Puerto Rico, Montecarlo (Stadt der Orchideen), Eldorado, Caraguatay y Garuhapé, die sich am Ufers des Río Paraná befinden, von den ersten europäischen Emigranten bewohnt sind, wo Liebhaber der Natur vielzahlige Bäche, Wasserfälle, Badestrände, sowie Gärtnereien und Züchtung von Orchideen besuchen können. Diese Region ist auch bekannt wegen dem Agroturismus; in den zentralen sierras der Provinz befinden sich   Leandro N. Alem, Oberá, Campo Viera, Campo Ramón, Campo Grande,  2 de Mayo und  Aristóbulo del Valle. Diese Region ist national und international bekannt wegen ihrer ethnischen, kulturellen und religiösen Vielfalt, die von den verschiedenen Emigranten kommt, die sich dort angesiedelt haben; im Süden von Misiones befinden sich die Ortschaften Apóstoles, San José, Azara, Concepción de la Sierra, und San Javier. Hier zeigt die rote Erde ihre ganze Fruchtbarkeit mit dem Anbau der Yerba Mate (ein typisch argentinisch heißes Getränk, ähnlich wie der Tee). Es wird auf einer Oberfläche von über 160.000 Hektar Mate angebaut. Hier kann man die Chacras (Bauernhöfe) besichtigen, wo der Mate Synonym von Freundschaft und  Symbol einer Lebensart ist. Außer der Yerba Mate wird auch Tee, Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Reis, Mais, Maniok und aromatische Essenzen wie Zitronenverbene, japanische Minze und Zitronengras angebaut. Das Ausmaß der Wälder der Provinz Misiones ist fast eineinhalb Millionen Hektar, von denen etwa 1,2 Millionen einheimische Wälder sind und der Rest gepflanzt wird. Viele Bäume wurden wild abgeholzt und ein Teil der Wälder waren leider am absterben. Nun werden diese Bereiche wieder aufgeforstet. Die meisten Baumarten sind: Rosmarin, Zedern, Zimt, Ybirapitá, Guatambú, Weihrauch, Lapacho, Lorbeer, Rosenholz, Peteribí, Timba, Urunday und vor allem die nordamerikanische Kiefer Elliott All. Diese Baumsorten, die angebaut werden können, führen zu einer Reihe von sehr wichtigen Industrien. Die Baumstämme werden zu den Sägewerken und Papierfabriken gefahren. Die forstwirtschaftlichen Erzeugnisse sind in der Regel für die Herstellung von Papier für den Druck bestimmt (ca. 300.000 Tonnen im Jahr), aber auch für Bretter, Bohlen und Balken. Kiefern werden auch für die Harzproduktion angebaut. In den letzten Jahren wurden über 600.000 Kubikmeter im Jahr verarbeitet, wovon 200.000 von natürlichen Wäldern und 400.000 von angepflanzten Wäldern stammen.


Die Provinz Mendoza: erstreckt sich in einem weiten Gebiet von 148.827 km² (5,35% der Gesamtoberfläche Argentiniens) im zentralen Westen Argentiniens, am Fuße der Anden, wo sich auch der höchste Berg Amerikas befindet, der Aconcagua (6962 m). Diese Provinz grenzt im Westen an Chile. Die Hauptstadt Mendoza, hat eine Einwohnerzahl von knapp 111.000 und befindet sich im Norden der Provinz. Allerdings handelt es sich nicht um die größte Stadt der Provinz. Größere und wichtige Städte sind: Villa Nueva mit 150.104 Einwohnern, San Rafael mit 102.845 Einwohnern und Godoy Cruz (das nicht nur eine Stadt, sondern die Umgebung um der Stadt Mendoza ist mit 182.563 Einwohnern). Es gibt 2 internationale Flughäfenn: außerhalb der Hauptstadt Mendoza und in der Stadt Malargüe, sowie einen nationalen in der Stadt San Rafael. Das Klima ist im Allgemeinen trocken und gemässigt. Es gibt zwei Klimazonen: Das Flachland, wo ein vorwiegend semiarides Klima herrscht, mit einem warmen Sommer und einen kalten und trockenen Winter. Der Regenfall ist im Herbst und Winter sehr gering und im Sommer ist es wesentlich feuchter. Auf den Bergen herrscht das typische Bergklima mit einem kalten Winter und kühlem Sommer mit Sonnenschein von Mai bis September. Diese Provinz ist für jeden Sportfreund und Extremsportler ein regelrechtes Paradies: Im Naturpark Aconcagua gibt es viele Kletterrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, Trekkingtouren; es gibt 5 Skigebiete; in den breiten Gletscherbächen und Flüssen werden auch sämtliche Wassersportarten betrieben, wie z.B. Rafting, Cool River, Hidrospeed, Body Board, Kanu, Docky, Kajak und auch Sportfischen. Natürlich fehlen auch in dieser Provinz nicht wunderschöne Golfplätze. Auch Pferdeliebhaber können hier wunderschöne Reittouren machen. Es können sogar in einer 11-tägigen Tour die Anden überquert werden; diese Provinz hat 8 Staudämme, wo man segeln, windsurfen, wasserskifahren und angeln kann; auch Mendozas Luftraum kann genossen werden mit Flügen im Segelflugzeug oder Ultraleichtflugzeug, im Heissluftballon über die Weinberge oder mit dem Flugzeug oder Hubschrauber über malerische Landschaften. In dieser Provinz werden auch mehrere Sportereignisse nationaler und internationaler Bedeutung organisiert, wie z.B. Fahrradrennen, Autorennen T.C. 2000 in San Martín, San Rafael und im Gran Mendoza, die Rallye der Weinkellereien, das internationale Treffen der Harley Davidson Clubs, die argentinische Meisterschaft in Wind Surfen u.v.m. Außerdem werden in dieser Provinz 3 Etappen der Rally Dakar gefahren. In Mendoza gibt es über 1.200 Weinkellereien und es werden knapp 10 Millionen Hektoliter Wein im Jahr produziert, somit ist diese Provinz das wichtigste Weinanbaugebiet Südamerikas. Auch der Swarovski Sohn hat hier eine sehr große Weinkellerei. Demzufolge gibt es wunderschöne Fincas und Estancias mitten in den gepflegten Weinbergen am Fuße der Anden.über 50% der Tomatenproduktion des Landes wird in dieser Provinz angebaut.Auch in dieser Provinz gibt Agrotourismus, wo man bei der Feldarbeit, beim Pflanzen, Ernten oder bei der Tierdressur teilnehmen kann und typisch hausgemachte Speisen verkosten und die verschiedensten Handarbeiten erlernen kann. In der Provinz Mendoza gibt es auch 6 Gebiete wo sich natürliche Thermalquellen befinden, allerdings gibt es nur 2 davon welche die ausreichende Infrastruktur haben um dementsprechend die Gäste zu empfangen: eines in Cacheuta in Luján de Cuyo und Los Molles, in Malargüe. In der Provinz Mendoza gibt es 2 internationale Flughäfenn: einer außerhalb der Hauptstadt Mendoza und einer in der Stadt Malargüe und einen nationalen in der Stadt San Rafael.


Die Provinz Río Negro: befindet sich im Süden des Landes in der sogenannten patagonischen Region mit einer Oberfläche von 203.013 km²;, somit die viertgrößte Provinz Argentiniens was ihre Oberfläche betrifft, aber mit einer Einwohner-Ausdehnung von nur 2,94 Einwohner/km²;. Sie grenzt im Norden an die Provinz La Pampa, im Osten an Buenos Aires, im Süden an die Provinz Chubut und im Westen an die Provinz Neuquen und Chile (getrennt durch die Anden). Somit überquert diese Provinz regelrecht das ganze Land und hat im Osten die Küste des atlantischen Ozeans und im Westen die Anden. Die Hauptstadt Viedma befindet sich am südlichen Ufer des Flusses Río Negro, 30 km von seiner Mündung in den atlantischen Ozeans und hat 47.437 Einwohner. Hier wird immer im Februar die längste Segelregatta der Welt (600 km lang) ausgetragen. Gleich nebenan die Ortschaft Carmen de Patagones und zusammen mit der Hauptstadt hat es 65.137 Einwohner. Weitere wichtige Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern sind: San Carlos de Bariloche, General Roca und Cipoletti. In der Provinz Río Negro gibt es 2 Flughäfenn: einen internationalen in San Carlos de Bariloche und einen nationalen in der Hauptstadt Viedma. Das Klima in dieser Provinz ist im Winter kalt und im Sommer heiß. Im östlichen und zentralen Teil der Provinz ist das Klima trocken, es regnet wenig (200-300 mm jährlich) und es wehen starke Winde. In der Andenregion ist das Klima feuchter und die Niederschläge sind wesentlich höher (über 2.500mm jährlich). für die Schönheit und Vielfalt der Landschaft ist der internationale Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für Río Negro. Das wichtigste ist das Seengebiet mit Zentrum San Carlos de Bariloche. Diese schöne Stadt liegt am südlichen Ufer des Nahuel Huapi. Wegen der traumhaft schönen Landschaft am Fuße der Anden und den großen Wäldern, wird diese Gegend gerne mit der Schweiz verglichen. Hier kommen im Jahr über 800.000 Gäste. So befindet sich hier z.B. das größte Skigebiet Südamerikas. Sämtliche Sommer-und Wintersportarten können hier in einer Traumlandschaft betrieben werden. Auch für Taucher ist diese Gegend mit den vielen Seen ein Paradies. Es werden unzählige Veranstaltungen organisiert, wie z.B. die Musikwochen, der Carneval, das Schneefest, das Mountin Bike Fest, 1000 Meilen Autorennen u.v.m. Auch für den Gaumen ist diese Gegend ein wahrer Genuss: es gibt Schokoladeherstellung, Bierbrauereien, geräucherte Fleisch- und Fischspezialitäten und alles was sich der Gaumen sonst noch wünschen könnte. An der Ozeanküste befindet sich Las Grutas, ein beliebter Badeort, da es sich um die wärmsten Gewässer Argentiniens handelt. Im Alto Valle del Río Negro wird über 70% der Äpfel und Birnen des ganzen Landes produziert. Ungefähr 40% davon werden exportiert und der Rest wird weiter verarbeitet. So werden auch knapp 16.000 t Pfirsiche und gleich viel Pflaumen produziert. In den Voranden gibt es ein sehr geeignetes Klima zum Anbau von Himbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Boysenberry, Loganberry, Brombeeren und Erdbeeren, ebenso gibt es auch Trockenfrüchte wie Kastanien und Nüsse. Außerdem ist die Honigproduktion sehr wichtig, es werden jährlich 500 t produziert. Im Süden der Provinz gibt es sehr große Schafzuchten mit einer sehr guten Wollproduktion. So gibt es in dieser Provinz auch 30% der Angora-Ziegen des Landes, womit Mohairhaar hergestellt wird. Der Ertrag pro Tier ist von ungefähr 2 kg/Jahr an Haaren. Dank der vielen, großen Seen und der Ozeanküste ist die Fischerei eine sehr wichtige Einnahme für diese Provinz: Binnenfischerei, Fischzucht als Bioproduktion und Meerfischerei.


Länderinfo - Länderinformation und Immobilienkauf Argentinien Stand: 2017


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